L-Ornithin

Im Allgemeinen wird in essentielle sowie nicht-essentielle Aminosäure unterschieden. Die essentiellen Aminosäuren müssen regelmäßig durch die Nahrung aufgenommen werden, währen die nicht-essentiellen Aminosäuren vom Körper hergestellt werden können.

Die Bedeutung von Aminosäuren für den Körper

Die Aminosäure gehört zu einer der wichtigsten Substanz im menschlichen aminosaeurenOrganismus. Sie ist zentraler Bestandteil aller im Körper befindlichen Stoffwechselvorgänge. Sie übernimmt die Speicherung der Nährstoffe, zu denen Vitamine, Mineralstoffe, Proteine, Fette, Kohlenhydrate und auch Wasser gehören.

Darüber hinaus optimiert sie den Transport dieser Stoffe im Körper und trägt einen Anteil am Wachstum.
Die verschiedenen Aminosäuren haben unterschiedliche Wirkungen auf den menschlichen Körper.

So ist Arginin verantwortlich für die Regulierung des Blutdrucks und des Cholesterins, während die Aminosäuren Tryptophan oder Tyrosin eine anti-depressive Wirkung haben. Methionin hat eine entgiftende Wirkung und findet sich zum Beispiel in Eiern oder Leber. Aufgrund der Wirkung ist ersichtlich, wie wichtig Aminosäuren für den Körper sind.

Ein weiterer interessanter Punkt ist, dass Ornithin sehr vorteilhaft bei der Wundheilung ist, da es der Ausgangsstoff für Arginin und Glutamin ist. Viele Studien wurde mit L-Ornithin α-ketoglutarate durchgeführt, dabei hat es die Geschwindigkeit der Wundheilung beschleunigt.

Von der Aminosäure zum L-Ornithin

Im menschlichen Organismus arbeitet eine Gruppe von 20 unterschiedlichen Aminosäuren. Diese Gruppe von verschiedenen Aminosäuren, die Aminogruppe NH2, ist verantwortlich für die Zusammensetzung menschlicher Proteine und werden proteinogene Aminosäuren genannt. Die proteinogenen Aminosäuren liegen in der L-Form vor. Zu dieser Gruppe zugehörig ist das L-Ornithin, das an der Bildung von Harnstoff beteiligt ist und somit einen beachtlichen Teil auf die Entgiftung des Körpers beiträgt.

Ornithin gehört zu einer basischen Aminosäure. Ihren Namen L-Ornithin erhält sie aufgrund ihrer L-Form im Harnstoffzyklus. L-Ornithin ist semiessentiell, da es vom Organismus aus Arginin verstoffwechselt werden kann. Für die ausreichende Wirksamkeit ist eine Zufuhr über eine fleischhaltige Nahrung dennoch notwendig. In pflanzlichen Nahrungsmitteln kommt es nur in Spuren vor. Daher sollten Vegetarier auf eine hinreichende Versorgung mit Ornithin achten.

Zentrale Aufgaben des L-Ornithin

Der menschliche KörperInnerhalb des Leberstoffwechsels spielt L-Ornithin eine zentrale Bedeutung bei der Entgiftung des Körpers. Ferner ist Ornithin an wichtigen Aufbauprozessen der Muskeln sowie beim Abbau von Fetten in entscheidendem Maße beteiligt. Daher spielt es bei Diäten und beim Sport eine zentrale Rolle.

L-Ornithin ist ein wesentlicher Faktor bei der Ausschüttung wichtiger Wachstumshormone. Eine reguläre Ergänzung innerhalb der Ernährung hilft es als Anti-Aging Produkt und verhilft zu einem jüngeren Aussehen. Es wirkt weiterhin stärkend auf das Immunsystem und unterstützt die Prozesse bei der Abwehr von Krankheitserregern, da es die Produktion von weißen Blutkörperchen anregen kann.

Darüber hinaus werden aufgrund der Ähnlichkeit der Aminosäure L-Arginin sowie L-Ornithin zusammen auch als wirksame Substanzen in Potenzmittel verwendet. Der positive Effekt dabei ist, dass sie bei der erektilen Dysfunktion ohne Nebenwirkungen funktionieren. Durch die Einnahme beider Substanzen wird die Entspannung der Blutgefäße unterstützt. Daraus folgt eine Erleichterung des Anschwellen und die eingetretene Erektion wird länger aufrecht erhalten.

Was man wissen sollte

Die Aminosäuren L-Ornithin und L-Arginin sind:

  • an zentralen Vorgängen des Stoffwechsels eingebunden
  • sind am Muskelaufbau sowie am Fettabbau beteiligt
  • sind feste Bestandteile bei der Entgiftung des Körpers
  • wirken stimulierend auf die männliche Potenz

Für eine ausreichende Versorgung im Körper können sie über die Ernährung oder aber als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden.

L-Ornithin beim Muskelaufbau

L-Ornithin ist für die Zellen ein richtiger Brennstoff. Das gesamte Leben wird durch die Aminosäuren bestimmt, denn sie sind von Proteinen die Bausteine. Wie schon auf der Startseite erwähnt, werden Aminosäuren hauptsächlich in essentielle und nicht-essentielle Aminosäuren unterschieden. Allerdings gibt es auch sogenannte semi-essentielle Aminosäuren- Zu diesen gehört auch L-Ornithin. Semi-essentiell bedeutet.
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Abgesehen von den Standardaminosäuren gibt es noch mehr als 200 nicht-proteinogene Aminosäuren. Die Standardaminosäuren sind proteinogen und für die Proteinsynthese zuständig. Die nicht-proteinogenen Aminosäuren entstehen in der Regel aus proteinogenen Aminosäuren und im Hormonhaushalt und Stoffwechsel werden hiermit wichtige Funktionen erfüllt. Für einen gesunden und leistungsfähigen Körper wird damit die Grundlage geschaffen.

Arginin und L-Ornithin

L-ornithin MuskelaufbauIn einer starken Wechselwirkung stehen im Körper Arginin und L-Ornithin zueinander und aus Arginin wird durch einen Leberstoffwechselprozess L-Ornithin gewonnen. Aus L-Ornithin kann umgekehrt auch Arginin hergestellt werden. Gerade bei einer körperlichen Belastung, die stark und andauernd ist, kann ein Körper nicht mehr eine ausreichende Menge von L-Ornithin selbst synthetisieren.

Beim Kraftsport und Muskelaufbau ist dies beispielsweise Thema. Der Bedarf sollte an dieser Stelle am besten mit einem passenden Muskelaufbaumittel gedeckt werden.

Es gibt das Produkt in der Regel als Kapselform und oft wird L-Ornithin auch noch mit weiteren Aminosäuren kombiniert. In den Komplexmitteln ist auch Lysin und Arginin oftmals enthalten. Die einzelnen Aminosäuren können sich dann sehr gut gegenseitig ergänzen und das Wachstumshormon wird ausgeschüttet.

Vorteile von L-Ornithin im Überblick

  • Dank der Steigerung der Muskelkraft ein anaboler Effekt.
  • Erhöhter Fettabbau.
  • Bessere und schnellere Regeneration.
  • Der Stoffwechsel profitiert.
  • Leberentgiftung wird gefördert.
  • Wirkt unterstützend auf die Verdauung.
  • Keine Nebenwirkungen bekannt.

Studien bestätigen die Wirkung

Laut klinischen Studien wird L-Ornitin auf die Ausschüttung des Wachstumshormons eine entscheidende Wirkung bescheinigt. In der Hirnanhangsdrüse wird dieses gebildet und die Produktion verringert sich systematisch ab dem 30. Lebensjahr.

Bei dem Körper ist das Wachstumshormon allerdings der Jungbrunnen und ein anaboler Effekt wird durch die Steigerung der Muskelkraft bewirkt. Der erhöhte Fettabbau ist ebenfalls eine Wirkung von L-Ornithin. Auf die Thymusdrüse wirkt sich L-Ornithin stimulierend aus und für das Immunsystem ist dies positiv.

Damit wird dank L-Ornithin eine schnellere und bessere Regeneration erreicht. Von L-Ornithin profitiert auch der Stoffwechsel, denn die Entgiftung wird durch den Abbau von Ammoniak in der Leber gefördert. Bei Leberstörungen wie Leberverletzungen, Fettleber oder Leberzirrhose wirkt L-Ornithin unterstützend und auf die Verdauung ist die Wirkung ebenfalls förderlich.

Zudem fördert Ornithin die Senkung des Ammoniak Spiegels und hilft bei der Befreiung von zu viel Stickistoff.

Es konnten bisher keine Nebenwirkungen festgestellt werden und es wird nur von positiven Effekten wie einer gesteigerten Erektionsfähigkeit und einer erhöhten Muskeldurchblutung berichtet.

Ornithin im Harnstoffzyklus

Ornithin tritt auch bei Säugetieren auf. Ornithin ist der Träger für die verschiedenen Giftstoffe, die während des Harnstoffzyklus in Harn umgewandelt werden. Zu diesen Giftstoffen zählt vor allem Ammonium. Ornithin wird nicht ausgeschieden.

Ornithin wird beim Harnstoffzyklus als Trägersubstanz verwendet. Bei Ornithin handelt es sich um eine basische nichtproteinogene Aminosäure. Die verschiedenen Aminosäuren werden im Körper gebildet und anschließend in Harnstoff umgewandelt.

Dieser Prozess findet vorwiegend in der Leber statt. Auch Ammoniak wird dort gebildet und anschließend als Harn ausgeschieden. Das Ganze ist dann eine Synthese, die über den Harnstoffzyklus erfolgt. Hierbei gibt es eine Umwandlung von Ornithin in Citrulin und anschließend zu Arginin. Als Folge dazu wird der Harnstoff gespalten und das Ornithin regeneriert sich wieder für die nächste Aufgabe.

L-OrnithinEs gibt mehrere Aminogruppen, die in den Harnstoffzyklus eintreten. Bei der Ersten handelt es sich um freies Ammoniak. Dieses entsteht in den Mitochondrien. Als Nächstes entstehen aus freiem Ammoniak und Kohlendioxid Carbamoylphosphate.

Dieses kommt dann mit Ornithin in Berührung indem es seine Carbamoyl Gruppe auf diese Aminosäure. Bei diesem Prozess werden die Stoffe Citrullin und Phosphat gebildet. Anschließend durchläuft das Citrullin Ornithin Antiport den Weg aus den Mitochondrien in das Zytoplasma. Hier finden dann alle weiteren Schritte des Ornithin im Harnstoffzyklus statt.

Hier kommt dann eine zweite Aminogruppe zum Vorschein. Diese heißt Aspartat. Diese hat auch eine bestimmte Aufgabe und dabei entsteht ein neuer Stoff mit dem Namen Argininosuccinat. Auch eine Katalysation ist hierbei im Gange. Nach diesem Schritt wird dieser Stoff in freies Arginin und freies Fumarat gespalten.

Fumarat kehrt dann wieder zurück zum Citratzyklus. Bei uns Menschen wird Ornithin wieder zurückgeführt, indem das Enzym Arginase das Arginin spaltet. Das Ornithin wird dann wieder zurück in die Mitochondrien gebracht.

Ornithin ist also wichtig, im gesamten Harnstoffzyklus. Es ist verantwortlich für die Produktion von Citrullin und bildet einen wichtigen Bestandteil während des Weges durch den Harnstoffzyklus. Es gibt aber auch Menschen, die besitzen einen Ornithin Mangel.

Dieses Ornithin ist bei den Menschen vorwiegend in der Leber und im Dünndarm vertreten. Ein sogenannter OTC-Mangel wird vererbt und derjenige den es betrifft, ist für seine Krankheit nicht verantwortlich. OTC bedeutet Ornithin Transcarabamylyse. Dabei handelt es sich um ein Enzym.

Ein Mangel an Ornithin im Körper kann sogar tödliche Folgen haben. Es ist dabei aber abhängig ob ein Mann oder eine Frau diesen Mangel aufweist. Aber nicht immer ist diese Krankheit tödlich. Klinisch ist diese Krankheit sehr gut behandelbar.

Bei den Krankheitsanzeichen scheidet der Körper zu viel Ornithin aus. Bei verschiedenen Patienten konnte aber mit einer Lebertransplantation Abhilfe geleistet werden. Die Menschen konnten danach ein normales Leben führen. Es wird angenommen das zwei OTC Varianten für die Krankheit Alzheimer verantwortlich sein könnten. Ein Zusammenhang mit dem Mangel und der Krankheit konnte festgestellt werden.
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